Warum Akkordeon lernen?

Das Accordion wurde im Jahr 1829 zum Patent angemeldet. Es war damals im Vergleich zu den heutigen Varianten noch sehr schlicht. Da es vorprogrammierte Begleitakkorde hatte, leicht und im Verhältnis günstig war, verbreitete es sich schnell. Es wurde dann in wenigen Jahren weiter entwickelt und am Ende stand das chromatische Akkordeon mit Piano-Tastatur.

Faszination Begleitband

Mit der linken Hand bedient man auf dem Akkordeon eine ganze Begleitcombo. Zwei Reihen der scheinbar endlosen vielen kleinen runden Knöpfe bieten alles was benötigt um einen Bassisten zum klingen zu bringen. Die restlichen Reihen bieten das, was heute in der Popmusik als Comping (engl. Begleiten) bezeichnet wird. Also Gitarren, Keyboarder oder Pianisten in der Band.

Ach ja, die scheinbar endlosen vielen kleinen runden Knöpfe folgen einem sehr klugen und leicht zu verstehendem System. Wenn man dieses System durchschaut hat, kann man es fast automatisch bedienen. Gerade dieses Stradella-Bass genannte Manual hat nicht zu letzt für den großen Erfolg des Instrument zu Anfang des 20ten Jahrhunderts gesorgt.

Die Solisten der Band

Die rechte Hand gibt beim Piano-Akkordeon alle Möglichkeiten entweder ganz solistisch ein einzelnes Instrument wie eine Klarinette, Geige oder ein Saxophon zum leben zu erwecken. Aber man kann auch ein Duett, also zwei Solisten gleichzeitig, zum klingen bringen oder eine Bläsersektion eine Band. Vierstimmige Akkorde lassen sich sehr gut auf dem Instrument spielen.

Klingt das Akkordeon nicht gruselig

Nein, hört man an der Straßenecke einen mies klingende Geiger, sagt man was? Genau, da spielt ein mieser Geiger.

Hört man in der Fußgängerzone ein übel klingende Akkorden, was ist die Reaktion? Was für ein gruseliges Instrument. Warum nicht ein mieser Akkordeonist? Genau, das hat man da gehört, einen miesen Akkordeonisten!

Also, wie bei jedem Instrument, wenn es nicht klingt, dann liegt das am Spieler nicht am Instrument.

Ja, aber das Akkordeon ist doch kein ausgewachsenes Instrument

Wenn ich Akkordeon lerne, kann ich hernach doch nichts ordentlich spielen. Bierzeltmusik, Volkslieder oder irgendwelche alten Polkas oder Schlager ist einfach nicht meine Musik.

Auch das ist eine übles Vorurteil über das Akkordeon. Das Instrument ist chromatisch und damit können alle Stilrichtungen und jede Art von Musik gespielt werden. Also, von Barock über Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Titel. Und auch das ganze Spektrum populärer Musik, mit Stichworten wie Ragtime, Swing, Jazz oder Blues, Rock, Pop. Damit natürlich auch alles was an Genres auf der Welt so existiert, bairische Volksmusik. französische Musette, argentinische Tango, brasilianische Bossa, Samba, u.s.w.

Beispiele gut klingender Akkordeonmusik

Ist das Interesse geweckt?

Mehr Informationen gibt es hier

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